Therapeutische Gesprächsgruppen und Psychotherapie

Therapeutische Gesprächsgruppen

Für die Auseinandersetzung mit der eigenen Depressions- oder Angsterkrankung ist ein Austausch mit anderen Betroffenen unter Leitung professioneller Mitarbeiter oft sehr hilfreich. Themen einer gemeinsamen Arbeit sind zum Beispiel: Der Umgang mit typischen Symptomen und Begleiterscheinungen der Erkrankung, der Umgang mit schwierigen Arbeitssituationen oder mit Arbeitslosigkeit sowie das Fehlen unterstützender sozialer Kontakte.

Das Gespräch in der Gruppe kann dabei entlastend wirken und Anregungen zur Selbsthilfe geben. Die Rückmeldungen der Teilnehmer/innen bieten zudem die Chance, mehr über die eigene Außenwirkung und das eigene Verhalten zu erfahren.

Deshalb bieten wir in der ANODE verschiedene therapeutisch angeleitete Gesprächsgruppen an. So gibt es neben gemischten Gruppen auch spezielle Männer- und Frauengruppen.

Weiterhin unterscheiden wir sogenannte themenoffene Gruppen, in denen die Teilnehmer/innen selbst die Themen festlegen, und psychoedukative Gesprächsgruppen.
Hier setzen sich die Teilnehmer/innen mit vorgegebenen Themen rund um den Schwerpunkt Depression und Angsterkrankung auseinander.

Ob für Sie die Teilnahme an einer Gruppe – und an welcher – sinnvoll ist, entscheiden wir in gemeinsamen Gesprächen.

 

Einzelpsychotherapie

Die ANODE bietet auch die Möglichkeit zu psychotherapeutischen Einzelgesprächen im Rahmen der Tagesstätte. Diese sind in erster Linie für Menschen gedacht, die auf Grund psychischer Barrieren keine Psychotherapie bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten aufnehmen können.

Ob Jemand psychotherapeutische Einzelgespräche in der Tagesstätte wahrnehmen kann, wird in gemeinsamen Gesprächen geklärt. Einzelpsychotherapie in der Anode kann nur zusammen mit anderen Angeboten der Tagesstätte wahrgenommen werden und findet in der Regel einmal pro Woche statt.