Gruppenangebote der Kontakt- und Beratungsstelle

Der tägliche Offene Treff im Café des Tageszentrums bietet als Begegnungsraum und soziales Lernfeld allen BesucherInnen Hilfestellung bei der Tagesgestaltung und der Unterstützung bei der Alltagsbewältigung. Es gibt vielfältige Kontakt- und Gesprächsmöglichkeiten, sowohl mit den jeweils anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch untereinander. Probleme und Fragenstellungen können zeitnah bearbeitet und beantwortet werden.

Die angeleiteten strukturierten Gruppen wie Mal-, Literatur-, Foto-und Bewegungsgruppe sowie der Frauentreff ermöglichen die thematisch gestützte Kontaktaufnahme und Auseinandersetzungen mit sich selbst und den anderen Gruppenteilnehmern. Die Beteiligung der Besucherinnen und Besucher an der Angebotsgestaltung ist ausdrücklich erwünscht.

Die Montagsrunde ist ein offener Gesprächskreis und greift den Wunsch von Besucherinnen und Besuchern auf, die gemeinschaftliche Gruppenatmosphäre in der KBS zu stärken. Vorgegeben wird als struktureller Rahmen ein fester Ort, eine feste Zeit sowie ein Ritual, um sich in einer sozialen Gesprächssituation auszuprobieren. Gesprächsthemen werden gemeinsam festgelegt. Darüber ist ein sozialer Erfahrungsraum entstanden, in dem Abgrenzung und Individuation, Wertschätzung und Akzeptanz trotz unterschiedlicher Meinungen erlebbar werden.

Die beiden therapeutischen Gesprächsgruppen bieten einen geschützten Raum, sich in alltagsnaher Begleitung mit der eigenen Erkrankung auseinander zu setzen, sich zu informieren, mit anderen Betroffenen auszutauschen, zu entlasten und veränderte Verhaltensweisen zu erarbeiten.

Weitere Gruppenangebote wie die Freizeitgruppe, die Näh- und Backgruppe und die Teerunde fördern gezielt den Gedanken der Selbsthilfe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten die Besucherinnen und Besucher bei der Umsetzung eigener Ideen und unterstützen sie bei der Übernahme von Aufgaben in eigener Verantwortung.

Für den Personenkreis der Menschen mit einer Depression findet wöchentlich eine offene angeleitete Selbsthilfegruppe statt, die Raum und Zeit bietet, um mit gleich betroffenen Menschen zu sprechen. Damit stellt sie ein ergänzendes Angebot zur ärztlichen und/ oder psychotherapeutischen Behandlung dar. InteressentInnen bitte unter Telefon 400 599 16 bei Frau Hinkeldey melden.
In Form von Kursen werden wiederkehrend Gruppen zur Verbesserung der sozialen Kompetenz und zur Ernährungsberatung angeboten.

Reisen, Tagesausflüge und andere Sonderveranstaltungen wie Vorträge oder Theaterbesuche innerhalb und außerhalb der Einrichtung fördern sowohl die soziale als auch die kulturelle Teilhabe.